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EU AI Act für Chatbots: Transparenzpflichten richtig erfüllen

Aktualisiert: 2026-07

Kurz gesagt

Chatbots fallen unter dem EU AI Act meist nicht unter Hochrisiko, unterliegen aber Transparenzpflichten: Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren. Die richtige Einordnung klärt, welche Kennzeichnung konkret nötig ist.

Viele Unternehmen betreiben Kundenservice-Chatbots, ohne die AI-Act-Pflichten zu kennen. Die gute Nachricht: Reine Konversations-Bots sind selten Hochrisiko. Die weniger gute: Sie unterliegen dennoch klaren Transparenzpflichten.

Konkret muss erkennbar sein, dass eine KI antwortet — nicht ein Mensch. Wird der Bot zusätzlich für Entscheidungen genutzt (z. B. Bonitäts- oder Anspruchsprüfung), verschiebt sich die Einordnung schnell.

So geht’s

  1. 01

    Einsatzzweck bestimmen

    Reiner Support-Bot oder trifft er/unterstützt er Entscheidungen mit Rechtsfolgen?

  2. 02

    Klassifizieren

    Nach Artikel 6 prüfen: meist begrenztes Risiko mit Transparenzpflicht, nicht Hochrisiko.

  3. 03

    Kennzeichnung umsetzen

    Klar sichtbar machen, dass Nutzer mit einer KI sprechen.

  4. 04

    Dokumentieren

    Einordnung und Kennzeichnungsentscheidung als Nachweis festhalten.

Warum es hier passt

AI Risk Check trennt sauber zwischen reiner Transparenzpflicht und tatsächlichem Hochrisiko — so vermeiden Teams Über- wie Untererfüllung.

Die verifizierbaren Compliance-URLs eignen sich, um die Einordnung intern und gegenüber Partnern transparent zu belegen.

Häufige Fragen

Muss ich jeden Chatbot kennzeichnen?

Wenn Nutzer mit einer KI interagieren, greift in der Regel eine Transparenzpflicht. Die Klassifizierung bestätigt den konkreten Umfang.

Wird mein Bot durch KI-Antworten zum Hochrisiko-System?

Nicht allein durch das Antworten. Entscheidend ist, ob der Bot in regulierte Entscheidungen eingreift.

Gilt das auch für interne Bots?

Der Einsatzkontext zählt. Auch interne Systeme können Pflichten auslösen — die Einordnung schafft Klarheit.

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AI Risk Check

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