Lösungen nach Anwendungsfall
Unsere Produkte, zugeschnitten auf konkrete Zielgruppen und Szenarien.
EU AI Act für HR-Software: KI im Recruiting richtig einordnen
KI-Systeme zur Personalauswahl oder Bewerber-Bewertung fallen unter dem EU AI Act häufig in die Hochrisiko-Kategorie (Anhang III). HR-Teams müssen diese Systeme klassifizieren, dokumentieren und die menschliche Aufsicht sicherstellen — genau hier setzt eine strukturierte Klassifizierung an.
EU AI Act für Chatbots: Transparenzpflichten richtig erfüllen
Chatbots fallen unter dem EU AI Act meist nicht unter Hochrisiko, unterliegen aber Transparenzpflichten: Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren. Die richtige Einordnung klärt, welche Kennzeichnung konkret nötig ist.
Budget-App für Paare: gemeinsame Finanzen ohne Reibung
Paare scheitern beim Budgetieren meist nicht am Rechnen, sondern an Transparenz und fairer Aufteilung. Eine App mit gemeinsamem Hub zeigt beiden dieselben Zahlen in Echtzeit — gemeinsame Ausgaben sichtbar, individuelle Ziele getrennt.
Budget-App für Studenten: mit knappem Budget den Überblick behalten
Bei Studierenden ist das Budget knapp und unregelmässig: Stipendium, Nebenjob, elterliche Zuschüsse, dazu Semestergebühren in Wellen. Eine App, die Einnahmen und Ausgaben zusammenführt und vor dem Monatsende-Loch warnt, ersetzt das Bauchgefühl durch Zahlen.
Projektmanagement für Agenturen: Kundenprojekte parallel steuern
Agenturen jonglieren viele Kundenprojekte gleichzeitig, oft mit wechselnden Teams. Entscheidend sind vier Ansichten auf denselben Datenstand — Liste, Kanban, Timeline, Kalender — plus eine ehrliche Sicht auf Termine und Risiken über alle Projekte hinweg.
GLP-1-Therapie begleiten: von der ersten Spritze bis zum Absetzen
GLP-1-Therapien (Wegovy, Ozempic, Mounjaro, Saxenda) verlaufen in Phasen mit unterschiedlichen Bedürfnissen: Einstellung, Alltag, Ausschleichen. Ein phasenbewusster Begleiter passt Unterstützung und Informationen an die jeweilige Phase an — neutral und werbefrei.
Öffentliche Bauaufträge: Submira für Bauunternehmen
Bei öffentlichen Bauleistungen entscheidet sich viel vor dem Preis: ob die Referenzobjekte zur ausgeschriebenen Bauart passen, ob die Losaufteilung zur eigenen Kapazität passt und ob das Leistungsverzeichnis Positionen enthält, die später zu Nachträgen führen.
Submira für General- und Totalunternehmer: Nachweise über die ganze Kette
Bei GU- und TU-Vergaben liegt der Aufwand nicht im eigenen Nachweis, sondern in der Kette: Eignungs- und Sozialversicherungsnachweise müssen für alle vorgesehenen Subunternehmer vorliegen, aktuell sein und zur Frist beschafft werden — das ist der eigentliche Engpass.
Submira für IT-Dienstleister: Rahmenverträge, Sicherheitsnachweise, Fachbegriffe
Bei IT-Ausschreibungen scheitert die Stichwortsuche zuverlässig, weil Vergabestellen dieselbe Leistung sehr unterschiedlich benennen. Der zweite Engpass sind die Sicherheits- und Datenhaltungsnachweise, die pro Verfahren variieren und Vorlauf brauchen.
Submira für Ingenieurbüros: Planerwahl über Schlüsselpersonen gewinnen
Bei Ingenieurleistungen wird die Person mitbewertet, nicht nur das Büro. Die Bewertung stützt sich auf Schlüsselpersonen mit belegten Rollen, Projektzeiträumen und vergleichbaren Referenzen — der Nachweisaufwand liegt deshalb in den Personaldossiers.
Submira für Architekturbüros: Präqualifikation und Studienaufträge im Blick
Für Architekturbüros entscheidet häufig nicht der Wettbewerbsbeitrag, sondern die Präqualifikation davor: Wer die Bewerbungsfrist verpasst oder die geforderten Referenzen nicht belegt, nimmt gar nicht erst teil — unabhängig von der Entwurfsqualität.
Submira für Beratungsunternehmen: Rahmenverträge, Abrufe, Tagessätze
Bei Beratungsleistungen läuft ein Grossteil des Volumens über Rahmenverträge mit späteren Abrufen. Wer nicht auf dem Rahmenvertrag steht, sieht die Abrufe nie. Der Zugang entscheidet sich also Jahre vor dem einzelnen Mandat.
Submira für Facility- und Reinigungsdienstleister: mehrjährige Verträge gewinnen
Bei Reinigungs- und FM-Vergaben ist die Leistung personalintensiv und der Vertrag mehrjährig. Damit werden zwei Dinge entscheidend: die Objektbesichtigung als Kalkulationsgrundlage und die arbeitsrechtlichen Nachweise, die über die ganze Laufzeit belegbar bleiben müssen.
Submira für KMU ohne Bid-Team: der erste öffentliche Auftrag
Der Einstieg gelingt selten über das grösste sichtbare Verfahren, sondern über kleinere Vergaben im eigenen Kanton und Fachgebiet. Vorher gehören die Standardnachweise einmal sauber zusammengestellt — danach kostet jede weitere Submission ein Vielfaches weniger.
FLIORE für Single Family Offices: ein Mandat, viele Entitäten
Ein Single Family Office betreut eine Familie, aber typischerweise ein Dutzend Entitäten über mehrere Jurisdiktionen. Der Aufwand entsteht nicht aus der Zahl der Mandate, sondern aus der Verschachtelung der Strukturen und der Nachweispflicht dazu.
FLIORE für Multi Family Offices: Trennung, die auch technisch hält
Ein Multi Family Office trägt dasselbe Problem wie ein Single Family Office, multipliziert — und ein zusätzliches: die Trennung zwischen den Familien muss technisch garantiert sein, nicht nur organisatorisch geregelt.
FLIORE für Treuhänder: Nachweisführung als tägliche Arbeit
Für Treuhänder ist nicht die durchgeführte Kontrolle massgeblich, sondern die dokumentierte. Der Alltag besteht deshalb aus Nachweisführung — und genau die ist in Mailordnern und Laufwerken am schlechtesten aufgehoben.
FLIORE für unabhängige Vermögensverwalter: Betrieb neben dem Portfolio
Bei unabhängigen Vermögensverwaltern konkurriert die Anlagearbeit mit dem Betrieb: Kundenreporting, Datenpflege, Compliance-Nachweise und Honorarabrechnung. Der Betrieb gewinnt diese Konkurrenz meistens — auf Kosten der Zeit für die eigentliche Leistung.
FLIORE für Compliance-Verantwortliche: von der Kontrolle zum Nachweis
Die Compliance-Funktion scheitert selten an fehlender Sorgfalt, sondern an fehlender Belegbarkeit. Was zählt, ist ein Ablauf, der den Nachweis nebenbei erzeugt, statt ihn nachträglich rekonstruieren zu müssen.
FLIORE für Stiftungen und Trusts: Zweckbindung sichtbar halten
Bei Stiftungen und Trusts geht es weniger um Rendite als um Zweckbindung: Wer ist begünstigt, welcher Beschluss trägt eine Ausschüttung, und ist die Abgrenzung zum übrigen Familienvermögen dokumentiert.
Von Excel zu FLIORE: die Migration in geordneten Schritten
Die Migration aus Tabellen scheitert selten am Import, sondern am Zustand der Daten davor. Der geordnete Weg ist: ein Mandat zuerst, vorher aufräumen, kurz parallel fahren, dann abnehmen und die weiteren Mandate nachziehen.
FLIORE für grenzüberschreitende Mandate: eine Familie, mehrere Regelwerke
Bei grenzüberschreitenden Mandaten ist die Frage nicht, wer wirtschaftlich berechtigt ist, sondern nach welchem Regelwerk beurteilt wird. Die massgeblichen Schwellen laufen je nach Jurisdiktion erheblich auseinander.
EU AI Act für Agenturen: KI im Kundenauftrag richtig einordnen
Wer KI im Kundenauftrag einsetzt oder in Kundenprodukte einbaut, kann unter dem EU AI Act selbst zum Anbieter werden — nicht nur zum Betreiber. Diese Rollenfrage entscheidet über den gesamten Pflichtenkatalog und gehört pro Mandat geklärt, nicht pauschal für die Agentur.
EU AI Act für die öffentliche Verwaltung: Pflichten als Betreiber
Öffentliche Stellen treffen als Betreiber von Hochrisiko-KI zusätzliche Pflichten, insbesondere die Grundrechte-Folgenabschätzung. Der erste Schritt ist ein vollständiges Verzeichnis der eingesetzten KI-Systeme — das in den meisten Verwaltungen noch nicht existiert.
EU AI Act für SaaS-Anbieter: wenn das Produkt selbst das KI-System ist
Wer eine KI-Funktion in ein SaaS-Produkt einbaut, wird unter dem EU AI Act in aller Regel Anbieter — mit weiterreichenden Pflichten als ein blosser Nutzer. Zugleich fragen Enterprise-Kunden im Einkauf zunehmend nach genau diesem Nachweis.
EU AI Act: die ersten Schritte, wenn niemand weiss, wo KI im Haus läuft
Die AI-Act-Vorbereitung scheitert selten an der Bewertung und fast immer am Bestand: Niemand weiss, welche KI-Systeme im Unternehmen tatsächlich laufen. Der erste Schritt ist deshalb kein Compliance-Projekt, sondern eine Inventur.
Abo-Verwaltung für Schweizer Haushalte: den Überblick zurückgewinnen
Der typische Haushalt unterschätzt seine laufenden Abos deutlich, weil sie über Karten, Konten und App-Stores verteilt sind und einzeln klein wirken. Der erste Schritt ist nicht Kündigen, sondern eine vollständige Liste — meist ist allein die Summe die Überraschung.
Software-Abos im Kleinunternehmen: wenn niemand den Gesamtbestand kennt
In Kleinunternehmen schliesst nicht eine Stelle Abos ab, sondern jeder für seinen Bereich. Das Ergebnis sind Doppelungen, verwaiste Lizenzen ausgeschiedener Mitarbeitender und Verlängerungen, die niemand kommen sieht — meist mehr Geld als eine Kündigungsrunde spart.
Abo-Kosten senken, ohne auf das Wichtige zu verzichten
Der grösste Teil der Ersparnis liegt nicht im Verzicht, sondern in ungenutzten Abos, Doppelungen und dem falschen Abrechnungsturnus. Wer in dieser Reihenfolge vorgeht, senkt die Kosten meist deutlich, bevor überhaupt etwas fehlt.
Abos in mehreren Währungen: warum die Summe nie stimmt
Bei Abos in mehreren Währungen ist die Gesamtsumme fast immer falsch, weil Kurse schwanken, Karten unterschiedlich umrechnen und Fremdwährungsgebühren dazukommen. Eine belastbare Zahl entsteht nur, wenn alle drei Effekte mitgeführt werden.
Abo-Verwaltung in verteilten Teams: über Länder, Karten und Zeitzonen
In verteilten Teams entstehen Werkzeug-Abos in mehreren Ländern, Währungen und Zeitzonen. Der Bestand ist deshalb schwerer zu erfassen als in einem Büro — und Verlängerungsfristen laufen dort ab, wo gerade niemand arbeitet.
Abo-Übersicht ohne Bankzugriff: warum das die bewusstere Wahl ist
Automatische Abo-Erkennung setzt Zugriff auf den vollständigen Transaktionsverlauf voraus — also auf weit mehr als die Abos. Der Verzicht kostet etwas Erfassungsaufwand am Anfang und ist für viele der bewusstere Kompromiss.
Haushaltsbudget für Familien: ein Budget, mehrere Beteiligte
Ein Familienbudget scheitert selten am Rechnen. Es scheitert daran, dass mehrere Personen Ausgaben verursachen, aber nur eine sie erfasst — und dass die Grenze zwischen gemeinsam und privat nie ausgesprochen wurde.
Das erste eigene Budget: anfangen, ohne sich zu verzetteln
Das erste Budget scheitert fast immer an zu viel Detail: dreissig Kategorien, tägliche Erfassung, und nach zwei Wochen ist Schluss. Der tragfähige Einstieg beginnt mit den Fixkosten und wenigen Kategorien.
Budgetieren mit unregelmässigem Einkommen
Bei schwankendem Einkommen versagt die Monatslogik: Ein guter Monat verleitet zu Ausgaben, ein schlechter erzeugt Panik. Die tragfähige Alternative plant gegen den Grundbedarf und puffert die Differenz, statt gegen einen Durchschnitt zu budgetieren.
GLP-1-Therapie: die ersten Wochen strukturiert begleiten
Die ersten Wochen einer GLP-1-Therapie sind die anspruchsvollsten: Nebenwirkungen treten am häufigsten auf, die Dosis wird schrittweise angepasst, und viele Fragen kommen zwischen den Arztterminen. Strukturierte Dokumentation macht genau diese Phase besprechbar.
Den GLP-1-Kontrolltermin vorbereiten: aus zwanzig Minuten mehr machen
Ein Kontrolltermin dauert selten länger als zwanzig Minuten, und ein grosser Teil davon geht für die Rekonstruktion aus dem Gedächtnis drauf. Wer Adhärenz, Symptomverlauf und Fragen vorbereitet mitbringt, verlagert diese Zeit auf die eigentliche Beratung.
Projektmanagement im KMU ohne eigene Projektleitung
In vielen KMU führt niemand Projekte hauptamtlich; sie laufen nebenbei über Mail, Tabellen und Zuruf. Der tragfähige Einstieg ist nicht ein Prozess, sondern eine gemeinsame Übersicht — Methode kommt danach, wenn überhaupt.
Gewohnheiten aufbauen, nachdem es mehrfach nicht geklappt hat
Wer mehrfach gescheitert ist, scheitert selten an Disziplin und meist am Modell: Serien-Denken macht den ersten Aussetzer zum Abbruch. Der nützliche Wechsel ist von der Zählung zur Selbstbeschreibung — eine Serie widerlegt ein Aussetzer, eine Identität nicht.
Submira für Sicherheitsdienstleister: Ausschreibungen mit Personalnachweisen
Sicherheitsdienstleistungen werden von der öffentlichen Hand regelmässig und meist über mehrjährige Verträge vergeben. Der Aufwand liegt weniger im Preis als in den Nachweisen zu Personal, Bewilligungen und Einsatzkonzept — und genau diese Nachweise wiederholen sich über jede Ausschreibung hinweg.
Submira für Transport und Logistik: Ausschreibungen mit Flotten- und Umweltnachweisen
Bei Transport- und Logistikausschreibungen entscheiden zunehmend nicht nur Preis und Kapazität, sondern auch Nachhaltigkeitskriterien. Flottenzusammensetzung, Emissionsangaben und Nachweise zu Arbeitsbedingungen werden dabei zu wiederkehrenden Pflichtangaben, die in jedem einzelnen Angebot erneut belegt werden müssen.
Submira für Bietergemeinschaften: gemeinsam einreichen ohne Versionschaos
In einer Bietergemeinschaft entsteht ein Angebot aus Beiträgen mehrerer Unternehmen. Das eigentliche Risiko ist nicht die fachliche Arbeit, sondern die Koordination: unklare Zuständigkeiten, per Mail kursierende Versionen und Nachweise, die erst kurz vor der Frist fehlen.
Nach der verlorenen Ausschreibung: aus der Absage etwas machen
Eine Absage ist die einzige Rückmeldung, die ein Anbieter im Vergabeverfahren erhält — und sie wird meist ungenutzt abgelegt. Wer die Begründung systematisch auswertet und in den eigenen Angebotsbestand einarbeitet, verbessert die Ausgangslage für das nächste Verfahren.
Die erste öffentliche Ausschreibung: womit anfangen
Die erste öffentliche Ausschreibung scheitert selten am Angebot und meist an der Auswahl: Erstbewerber greifen zu einem Verfahren, das zu gross oder zu formal für den Einstieg ist. Der tragfähige Weg beginnt mit einer bewusst kleineren Ausschreibung.
Submira für Rahmenverträge: der Zuschlag ist erst der Anfang
Ein Rahmenvertrag verpflichtet den Auftraggeber in der Regel nicht zur Abnahme — er regelt die Bedingungen für mögliche Abrufe. Wer ihn wie einen gesicherten Auftrag kalkuliert, verrechnet sich; wer die Abrufphase nicht plant, gewinnt den Zuschlag und macht daraus wenig.
Submira für Bildungsanbieter: Schulungsleistungen ausschreiben gewinnen
Bei Ausschreibungen für Schulungsleistungen entscheiden die eingesetzten Personen fast so stark wie das Konzept. Referentenprofile, Qualifikationsnachweise und didaktische Konzepte wiederholen sich über Verfahren hinweg — und werden trotzdem meist jedes Mal neu zusammengestellt.
Submira für Lieferanten im Gesundheitswesen: Ausschreibungen mit Konformitätsnachweisen
Bei Ausschreibungen im Gesundheitswesen kommt zum üblichen Nachweisaufwand eine zweite Ebene hinzu: die produktbezogene Dokumentation mit Zulassungen, Konformitätsnachweisen, Rückverfolgbarkeit und Angaben zur Lieferfähigkeit. Diese Unterlagen sind über Verfahren hinweg weitgehend dieselben und trotzdem jedes Mal neu zusammenzustellen.
Fliore bei mehreren Depotbanken: eine Gesamtsicht statt vieler Auszüge
Vermögen über mehrere Depotbanken zu konsolidieren scheitert selten am Rechnen und meist an drei Dingen: unterschiedliche Auszugsformate, abweichende Stichtage und uneinheitliche Klassifizierung derselben Position. Eine Gesamtsicht entsteht erst, wenn alle drei geregelt sind.
Fliore für illiquide Beteiligungen: bewerten, was keinen Kurs hat
Illiquide Positionen haben keinen täglichen Kurs, und genau das macht die Gesamtsicht schwierig: Eine Bewertung von vor einem Jahr steht neben einem tagesaktuellen Kurs. Belastbar wird die Sicht erst, wenn jede Bewertung ihr Datum und ihre Grundlage mitführt.
Fliore für das Familienreporting: verständlich berichten ohne zu vereinfachen
Ein Bericht an die Familie hat ein anderes Publikum als einer an die Depotbank. Die Schwierigkeit liegt darin, verständlich zu bleiben, ohne durch Vereinfachung falsch zu werden — insbesondere bei illiquiden Positionen und bei Zahlen, die nur mit Kontext stimmen.
Fliore in der Nachfolge: Wissen übergeben, nicht nur Vermögen
Bei einer Nachfolge im Family Office wird das Vermögen übergeben, das Wissen darüber oft nicht. Warum eine Struktur so aufgesetzt wurde, welche Entscheidungen dahinterstehen und wer die Ansprechpersonen sind, steckt meist in einzelnen Köpfen.
Fliore für neu gegründete Family Offices: die ersten sechs Monate
Ein neu gegründetes Family Office muss operativ handlungsfähig sein, lange bevor Strukturen, Prozesse und Berichtswesen fertig sind. Der pragmatische Einstieg beginnt nicht mit dem Zielbild, sondern mit einer vollständigen Bestandsaufnahme dessen, was tatsächlich vorhanden ist.
Fliore vor Revision und Prüfung: nachweisen statt rekonstruieren
Eine Prüfung fragt selten, ob eine Zahl stimmt, sondern woher sie kommt. Wer Bewertungen, Änderungen und Entscheidungen laufend mit Datum und Grundlage führt, beantwortet das in Minuten — wer es nicht tut, rekonstruiert wochenlang.
Fliore bei hohem Immobilienanteil: Objekte, Finanzierungen und Erträge zusammenführen
Immobilien folgen einer eigenen Logik: seltene Bewertungen, zugeordnete Finanzierungen und laufende Erträge und Kosten. In einer Vermögensübersicht neben Wertschriften stehen sie deshalb nur dann sinnvoll, wenn Brutto- und Nettobetrachtung unterschieden werden.
Fliore für Philanthropie: Vergaben führen wie Investitionen
Philanthropische Vergaben werden häufig weniger streng geführt als Investitionen — obwohl sie dieselben Merkmale haben: mehrjährige Zusagen, gestaffelte Auszahlungen und Berichtspflichten. Ohne strukturierte Führung entsteht dieselbe Unklarheit wie bei nicht erfassten Kapitalzusagen.
KI-Kompetenz nach Artikel 4: was ein KMU konkret tun muss
Artikel 4 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber, für ein ausreichendes Mass an KI-Kompetenz beim eigenen Personal zu sorgen. Für KMU heisst das praktisch: wissen, welche KI im Haus läuft, die betroffenen Rollen benennen, passend schulen und die Teilnahme dokumentieren.
Innovationsverantwortung ohne Stellenprofil: wie Fachkräfte sie ausfüllen
In vielen Unternehmen bekommt jemand Innovation zusätzlich zur eigentlichen Rolle übertragen — ohne Budget, Mandat oder Methode. Wer die Aufgabe tragfähig ausfüllen will, braucht drei Dinge: ein Kriterienraster für die Auswahl, eine Sprache für Entscheide gegenüber der Geschäftsleitung und einen belegbaren Kompetenznachweis.
AI Act für Compliance-Verantwortliche: den Rechtsakt in bestehende Systeme einordnen
Wer bereits Datenschutz oder ein Informationssicherheits-Managementsystem verantwortet, muss für den AI Act nicht bei null anfangen. Verzeichnisse, Risikobewertung und Nachweisführung existieren bereits. Neu sind die Klassifizierungslogik nach Artikel 6, die Rollenunterscheidung zwischen Anbieter und Betreiber sowie eigenständige Transparenzpflichten.
Gewohnheiten als Selbstständige: Struktur ohne fremden Rahmen
Selbstständige haben keinen äusseren Rahmen, der den Tag strukturiert — dafür starke Schwankungen zwischen Auftragsspitzen und ruhigen Wochen. Routinen müssen deshalb an beiden Enden funktionieren: unter Last, wenn keine Zeit bleibt, und in der Flaute, wenn kein Druck da ist.
Gewohnheiten als Führungskraft: wenn der Kalender anderen gehört
Führungskräfte scheitern an Gewohnheiten selten an Motivation, sondern an Verfügungsgewalt über den eigenen Kalender. Tragfähig sind deshalb nur Routinen, die an Ränder gelegt sind oder in bestehende Termine eingebettet werden — nicht solche, die einen freien Block voraussetzen.
Routinen im Homeoffice: wenn Arbeit und Wohnung denselben Raum teilen
Im Homeoffice entfallen die Übergänge, die Arbeit und Privatleben früher automatisch getrennt haben. Wer sie nicht bewusst ersetzt, arbeitet entweder ständig oder gar nicht richtig. Wirksam sind Rituale, die einen Anfang und ein Ende markieren, nicht zusätzliche Produktivitätstechniken.
Projektmanagement für verteilte Teams: Status ohne Statusmeeting
In verteilten Teams gibt es keinen beiläufigen Informationsfluss. Was nicht schriftlich festgehalten ist, existiert für die Hälfte des Teams nicht. Tragfähig wird das erst, wenn der Projektstand ohne Nachfrage einsehbar ist — und wenn eine Ansicht als verbindlich gilt.
Projektmanagement für IT-Dienstleister: Projekte und Wartung im selben Tool
IT-Dienstleister arbeiten in zwei Modi gleichzeitig: geplante Projekte und ungeplanter Support. Wer nur die Projekte plant, plant an der Realität vorbei, weil Störungen dieselben Personen binden. Nötig ist eine gemeinsame Sicht auf beide Arten von Arbeit.
