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Innopulse Consulting
Für: Unternehmen ohne KI-Bestandsaufnahme

EU AI Act: die ersten Schritte, wenn niemand weiss, wo KI im Haus läuft

Aktualisiert: 2026-09

Kurz gesagt

Die AI-Act-Vorbereitung scheitert selten an der Bewertung und fast immer am Bestand: Niemand weiss, welche KI-Systeme im Unternehmen tatsächlich laufen. Der erste Schritt ist deshalb kein Compliance-Projekt, sondern eine Inventur.

Viele Unternehmen wissen, dass der EU AI Act sie betrifft, und kommen trotzdem nicht in Gang. Der Grund ist selten Unwille. Er ist, dass niemand die erste Frage beantworten kann: Welche KI läuft eigentlich bei uns?

KI kommt heute überwiegend nicht als KI-Projekt ins Unternehmen. Sie kommt als Funktion in einem beschafften Werkzeug, als Assistent in einer Bürosoftware, als Vorschlagsfunktion im CRM, als Chatbot, den das Marketing eingerichtet hat. Diese Systeme tauchen in keiner IT-Liste als KI auf.

Ohne diesen Bestand ist jede weitere Arbeit Stückwerk. Man kann nicht klassifizieren, was man nicht kennt, und man kann keinen Aufwand schätzen, ohne zu wissen, wie viele Systeme betroffen sind. Genau deshalb bleibt die Vorbereitung oft in einer Endlosschleife aus Absichtserklärungen stecken.

So geht’s

  1. 01

    Breit fragen statt eng suchen

    Nicht nach KI fragen, sondern nach Funktionen: Was schlägt etwas vor, fasst zusammen, sortiert, bewertet oder erkennt Muster? So findet man die Systeme, die niemand als KI führt.

  2. 02

    Beschaffte Software mitnehmen

    Die Funktionslisten der eingesetzten Werkzeuge durchgehen. Der grösste Teil der KI im Unternehmen ist mit einem Produkt mitgekommen.

  3. 03

    Pro System den Einsatzzweck notieren

    Nicht die Technik beschreiben, sondern wozu es eingesetzt wird. Die Einordnung folgt dem Zweck, nicht dem Modell.

  4. 04

    Grob vorsortieren

    Offensichtlich unkritische Systeme von potenziell heiklen trennen — alles, was Personen bewertet, Zugang steuert oder Entscheidungen vorbereitet, gehört in die zweite Gruppe.

  5. 05

    Erst danach klassifizieren

    Mit dem sortierten Bestand die eigentliche Einordnung nach Artikel 6 vornehmen. Jetzt ist der Aufwand abschätzbar.

Warum es hier passt

Ein geführtes Assessment ersetzt das leere Blatt, an dem die meisten Bestandsaufnahmen scheitern — die Fragen sind vorgegeben, das Ergebnis ist strukturiert.

Team-Workspaces erlauben es, die Inventur auf die Fachbereiche zu verteilen, statt sie einer Person aufzuladen, die nicht alles wissen kann.

Der Free-Plan macht den Einstieg ohne Investitionsentscheidung möglich — und der Bestand ist genau der Teil, der vor jeder Investition steht.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Bestandsaufnahme?

Das hängt an der Zahl der Fachbereiche. Der Aufwand liegt im Erfragen, nicht im Bewerten — und er sinkt erheblich, wenn die Fragen vorgegeben sind.

Was, wenn wir kaum KI einsetzen?

Dann ist das Ergebnis eine kurze, dokumentierte Feststellung — und die ist wertvoll. Gewissheit ist besser als die vage Sorge, etwas übersehen zu haben.

Müssen wir wirklich jedes Werkzeug erfassen?

Alles, was ein KI-System im Sinne des Gesetzes ist. Die Tiefe der weiteren Bearbeitung richtet sich dann nach dem Risiko, nicht nach der Zahl der Systeme.

Wer sollte die Inventur führen?

Idealerweise eine koordinierende Person mit Zuarbeit aus den Fachbereichen. Eine einzelne Person ohne Zuarbeit übersieht zwangsläufig, was ausserhalb ihres Bereichs läuft.

Was kommt nach dem Bestand?

Die Klassifizierung nach Artikel 6 und daraus abgeleitet der Aufwand. Erst an dieser Stelle lässt sich seriös über Budget und Zeitplan sprechen.

Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?

AI Risk Check

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Der Free-Plan macht den Einstieg ohne Investitionsentscheidung möglich — und der Bestand ist genau der Teil, der vor jeder Investition steht.