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Innopulse Consulting
Für: Beratungsunternehmen

Submira für Beratungsunternehmen: Rahmenverträge, Abrufe, Tagessätze

Aktualisiert: 2026-09

Kurz gesagt

Bei Beratungsleistungen läuft ein Grossteil des Volumens über Rahmenverträge mit späteren Abrufen. Wer nicht auf dem Rahmenvertrag steht, sieht die Abrufe nie. Der Zugang entscheidet sich also Jahre vor dem einzelnen Mandat.

Beratungsleistungen der öffentlichen Hand werden in zwei Stufen vergeben. Zuerst wird ein Rahmenvertrag ausgeschrieben, auf den eine begrenzte Zahl von Anbietern gelangt. Danach erfolgen die konkreten Mandate als Abrufe innerhalb dieses Rahmens, häufig ohne erneute öffentliche Publikation.

Für ein Beratungsunternehmen bedeutet das eine unangenehme Asymmetrie: Die sichtbaren Mandate sind nicht die zugänglichen. Wer die Ausschreibung des Rahmenvertrags verpasst hat, ist für dessen mehrjährige Laufzeit vom Marktzugang ausgeschlossen, unabhängig von der eigenen Qualifikation. Diese Verfahren erscheinen selten und mit langen Abständen.

Der zweite Anteil betrifft die Bewertung. Beratungsangebote werden über Tagessatzstrukturen nach Rollen, über die Qualifikation der vorgesehenen Personen und über einen methodischen Ansatz bewertet. Die Personendossiers und der methodische Teil sind der Aufwand — und beides existiert im Unternehmen bereits, nur verteilt.

So geht’s

  1. 01

    Rahmenverträge als eigenes, dauerhaftes Suchprofil führen

    Nicht auf Einzelmandate warten. Rahmenvertragsverfahren im eigenen Fachgebiet dauerhaft überwachen, weil sie selten erscheinen und den Zugang für Jahre bestimmen.

  2. 02

    Rollen- und Tagessatzstruktur der Ausschreibung extrahieren

    Herausarbeiten, welche Rollen mit welchen Qualifikationsanforderungen verlangt werden und wie die Preisbewertung aufgebaut ist — daraus folgt die eigene Kalkulationslogik.

  3. 03

    Personendossiers pro Rolle vorhalten

    CVs, Rollen, Branchenerfahrung, Projektzeiträume und Zertifikate strukturiert in der Wissensdatenbank halten, zugeordnet zu den Rollen, die typischerweise verlangt werden.

  4. 04

    Methodischen Ansatz aus früheren Mandaten aufbauen

    Vorgehensbeschreibungen, Qualitätssicherung und Referenzmandate aus dem Bestand heranziehen statt sie neu zu formulieren.

  5. 05

    Eignung vor der Kalkulation prüfen lassen

    Klären, welche Eignungskriterien durch vorhandene Nachweise gedeckt sind — bei Beratungsverfahren scheitern Angebote regelmässig an Referenzanforderungen, nicht am Preis.

  6. 06

    Abrufe nach Zuschlag systematisch nachhalten

    Nach Aufnahme in einen Rahmenvertrag die Abrufe und ihre Ausgänge erfassen, um zu erkennen, in welchen Themen tatsächlich abgerufen wird.

Warum es hier passt

Die laufende Überwachung der Publikationen adressiert genau den kritischen Punkt: Rahmenvertragsverfahren erscheinen selten und dürfen nicht an einer manuellen Kontrollroutine hängen.

Die Wissensdatenbank hält Personendossiers und Referenzmandate strukturiert, sodass der rollenbezogene Nachweis pro Verfahren zusammengestellt statt rekonstruiert wird.

Die Win/Loss-Auswertung zeigt, in welchen Themen und bei welchen Vergabestellen Ihre Konstellation überzeugt — bei qualitätsgewichteten Beratungsverfahren ist das unmittelbar verwertbar.

Häufige Fragen

Warum sehe ich so wenige Beratungsmandate publiziert?

Weil ein grosser Teil als Abruf innerhalb bestehender Rahmenverträge vergeben wird. Sichtbar publiziert wird häufig der Rahmenvertrag, nicht das einzelne Mandat.

Wie komme ich auf einen Rahmenvertrag?

Nur über dessen Ausschreibung. Diese Verfahren erscheinen selten und haben eigene Fristen; sie dauerhaft zu überwachen ist deshalb wichtiger als die Suche nach Einzelmandaten.

Wie werden Tagessätze bewertet?

Das ist verfahrensabhängig und wird in der Bewertungsmatrix beschrieben — häufig rollenbezogen und gewichtet. Die Struktur steht in den Unterlagen und bestimmt die eigene Kalkulationslogik.

Zählt die Qualifikation der Personen oder des Unternehmens?

In der Regel beides, mit deutlichem Gewicht auf den vorgesehenen Personen. Deshalb sind aktuelle, rollenbezogene Dossiers der wichtigste Nachweisbestand.

Ist ein Rahmenvertrag eine Garantie für Aufträge?

Nein. Er eröffnet den Zugang zu Abrufen, garantiert aber kein Volumen. Deshalb lohnt es sich, die tatsächlichen Abrufe nach Thema zu erfassen.

Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?

Submira

Die laufende Überwachung der Publikationen adressiert genau den kritischen Punkt: Rahmenvertragsverfahren erscheinen selten und dürfen nicht an einer manuellen Kontrollroutine hängen.

Die Wissensdatenbank hält Personendossiers und Referenzmandate strukturiert, sodass der rollenbezogene Nachweis pro Verfahren zusammengestellt statt rekonstruiert wird.

Die Win/Loss-Auswertung zeigt, in welchen Themen und bei welchen Vergabestellen Ihre Konstellation überzeugt — bei qualitätsgewichteten Beratungsverfahren ist das unmittelbar verwertbar.