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Innopulse Consulting
Für: KMU ohne eigene Compliance-Abteilung

KI-Inventar für KMU: alle KI-Werkzeuge erfassen und einordnen

Aktualisiert: 2026-10

Kurz gesagt

Ein KI-Inventar listet alle KI-Werkzeuge und KI-Funktionen im Unternehmen mit Zweck, Daten, Rolle nach AI Act und Risikoklasse auf. Für KMU ist es der erste und wichtigste Schritt, um KI-Kompetenz, Transparenzpflichten und eine mögliche Hochrisiko-Einstufung zu klären — und es lässt sich in wenigen Tagen aufbauen.

In vielen KMU nutzen Mitarbeitende Chat-Assistenten, Schreibhilfen und KI-Funktionen in bestehender Software, ohne dass jemand den Überblick hat. Ohne diesen Überblick lässt sich weder die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 noch eine der anderen Pflichten des AI Act sauber erfüllen.

Eine Tabelle ist schnell angelegt und ebenso schnell veraltet. Was fehlt, ist eine strukturierte Einordnung pro System und ein Ort, an dem Verantwortliche den Stand pflegen.

So geht’s

  1. 01

    Werkzeuge sammeln

    Kurze Umfrage in allen Teams und Blick in Abonnements und Software, um auch selbst eingeführte Werkzeuge zu finden.

  2. 02

    Pro System einordnen

    Jedes Werkzeug nach Artikel 6 klassifizieren: verboten, hochriskant, transparenzpflichtig oder minimal reguliert.

  3. 03

    Verantwortung festlegen

    Pro System eine verantwortliche Person bestimmen und Aufgaben wie Richtlinie oder Schulung zuweisen.

  4. 04

    Stand festhalten

    Das Inventar als Bericht sichern und bei neuen Werkzeugen ergänzen.

Warum es hier passt

AI Risk Check führt KI-Systeme in Arbeitsbereichen und klassifiziert jedes nach Artikel 6 mit Rechtszitaten — ein strukturiertes Inventar statt einer Tabelle, die niemand pflegt.

Team-Workspaces verteilen die Pflege auf mehrere Personen, und prüffähige Berichte zeigen den Stand jederzeit. Die Grundlagen beschreibt der Glossareintrag zum KI-Inventar.

Häufige Fragen

Braucht ein kleines Unternehmen wirklich ein KI-Inventar?

Wer KI beruflich nutzt, ist Betreiber im Sinne des AI Act und hat zumindest die Pflichten zur KI-Kompetenz und gegebenenfalls zur Transparenz. Ohne Überblick über die eingesetzten Systeme lassen sie sich nicht erfüllen.

Wie lange dauert der Aufbau?

Für die meisten KMU wenige Tage: Die Erfassung ist der grösste Teil, die Einordnung pro System geht mit einer strukturierten Klassifizierung schnell.

Was gehört neben dem Inventar dazu?

Eine kurze Nutzungsrichtlinie, Schulung der Mitarbeitenden und ein Freigabeprozess für neue Werkzeuge. Die Checkliste zur KI-Nutzungsrichtlinie beschreibt die Schritte.

Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?

AI Risk Check

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