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Innopulse Consulting
BeschaffungBeta

Submira

Der Beschaffungs-Co-Pilot für die Schweiz.

Submira begleitet Schweizer Anbieter von der simap-Publikation bis zur eingereichten Offerte — mit semantischer Ausschreibungssuche, KI-Analyse der Submissionsunterlagen, Angebots-Engine auf Basis des eigenen Firmenwissens und Win/Loss-Auswertung. Dreisprachig DE / FR / IT.

Dieses Produkt befindet sich im Beta-Betrieb. Es ist produktiv nutzbar und wird laufend erweitert; einzelne Funktionen sind noch in Arbeit.

Submira ist Innopulses Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen der Schweiz. Der Leitgedanke ist einfach: Öffentliche Aufträge nicht nur finden, sondern gewinnen. Zwischen der Publikation auf simap.ch und einer eingereichten, gewinnfähigen Offerte liegen für die meisten Anbieter Tage manueller Arbeit — Suche, Lektüre, Kriterienabgleich, Textproduktion, Formalprüfung. Submira deckt diesen ganzen Weg als durchgängigen Prozess ab, statt nur einen Ausschnitt davon zu automatisieren. Das Produkt befindet sich im Beta-Betrieb und wird laufend erweitert.

Der Markt, um den es geht

Die öffentliche Hand in der Schweiz beschafft jährlich in einer Grössenordnung von rund 41 Milliarden Franken — Bund, Kantone, Gemeinden, Spitäler, Hochschulen, Verkehrsbetriebe und Versorger zusammengenommen. Ein erheblicher Teil dieser Aufträge geht an kleine und mittlere Unternehmen. Der Zugang ist formal offen: Jede Ausschreibung über dem Schwellenwert wird publiziert, jedes qualifizierte Unternehmen darf anbieten. Faktisch ist der Zugang aber ungleich verteilt, weil er Kapazität voraussetzt. Wer ein eigenes Bid-Team hat, findet die richtigen Ausschreibungen früh und schreibt Angebote in Ruhe. Wer keines hat — und das ist die Mehrheit der Schweizer KMU — verpasst Fristen, übersieht Ausschlusskriterien oder verzichtet ganz. Submira setzt genau an dieser Kapazitätslücke an.

Direkt an simap.ch angebunden

Submira bezieht die Ausschreibungsdaten über einen offiziellen, freigeschalteten Zugang zur simap.ch-API. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Werkzeugen, die publizierte Seiten abgreifen: Die Daten kommen strukturiert, vollständig und ohne Verzögerung. Die Plattform zeigt jederzeit die laufenden Publikationen mit Vergabestelle, Kanton, Verfahrensart und Auftragsart. Massgebend für ein konkretes Angebot bleiben immer die offiziellen Unterlagen der jeweiligen Vergabestelle — Submira ist die Arbeitsschicht darüber, nicht ein Ersatz für die Publikation.

Suche, die versteht statt nur filtert

Die klassische Stichwortsuche versagt bei öffentlichen Ausschreibungen zuverlässig, weil Vergabestellen ihre Leistungen unterschiedlich benennen. Ein IT-Dienstleister, der nach "Softwareentwicklung" sucht, verpasst die Ausschreibung für ein "Fachanwendungsvorhaben" oder eine "Applikationsbetreuung". Submira arbeitet deshalb mit semantischem Matching auf Suchprofilen: Das Unternehmen beschreibt, was es kann, und die Plattform meldet, was dazu passt — auch wenn die Wortwahl abweicht. Alerts laufen automatisch, sodass die tägliche manuelle Kontrolle von simap.ch entfällt.

KI-Analyse mit Quellenverweis auf jede Seite

Submissionsunterlagen sind regelmässig mehrere hundert Seiten lang und verteilen die entscheidenden Informationen über Pflichtenheft, Eignungsnachweise, Bewertungsmatrix und Vertragsentwurf. Submira lädt diese Dokumente und extrahiert daraus die Anforderungen, Fristen, Eignungskriterien und — besonders wichtig — die K.-o.-Kriterien. Jede Extraktion trägt einen Verweis auf die Fundstelle. Dieser Quellenverweis ist der Punkt, an dem sich brauchbare von unbrauchbarer KI in diesem Feld trennt: Eine Zusammenfassung ohne Beleg zwingt zur vollständigen Gegenlektüre und spart damit nichts. Ein Befund mit Seitenverweis lässt sich in Sekunden prüfen.

Angebote aus dem eigenen Firmenwissen

Die Angebots-Engine schreibt nicht anstelle des Unternehmens, sondern mit ihm. Grundlage sind die eigenen Inhalte: frühere Offerten, Referenzprojekte, Zertifikate, Lebensläufe, Kalkulationsgrundlagen. Diese Materialien werden in der Wissensdatenbank abgelegt — aus PDF, Word, Excel und PowerPoint — und fliessen in jeden Entwurf ein. Das Ergebnis ist ein Angebotsentwurf, der die Sprache und die Substanz des Unternehmens trägt statt generischer Formulierungen, mit einem Compliance-Check gegen die formalen Anforderungen der Ausschreibung. Die Entscheidung trifft in jedem Schritt der Mensch.

Der Vorsprung, der mit der Zeit wächst

Die meisten Werkzeuge helfen einmal und dann immer gleich viel. Submira ist darauf ausgelegt, mit jeder bearbeiteten Ausschreibung besser zu werden, und zwar aus drei Quellen. Erstens die Wissensdatenbank: Jede hinterlegte Referenz und jedes Zertifikat schärft die Analyse, weil die Plattform nicht generisch prüft, ob eine Ausschreibung passt, sondern ob dieses Unternehmen passt — welche Eignungskriterien durch vorhandene Nachweise gedeckt sind und wo eine Lücke besteht. Zweitens die Erfolgshistorie: Submira erfasst jeden Ausgang und erkennt Muster darin, wo das Unternehmen gewinnt, wo es verliert und welche Gründe wiederkehren. Drittens der Vergabemarkt: Aus den öffentlich publizierten Zuschlägen entsteht ein Bild davon, wer wo gewinnt, in welchen Grössenordnungen und gegen wie viele Mitbewerber.

Win/Loss als Entscheidungsgrundlage

Der teuerste Fehler im öffentlichen Beschaffungswesen ist nicht das verlorene Angebot, sondern das Angebot, das nie hätte geschrieben werden dürfen. Eine Submission bindet interne Kapazität in einem Umfang, der bei komplexen Vorhaben schnell einen fünfstelligen Betrag erreicht. Der Go/No-Go-Entscheid ist damit der wirtschaftlich wichtigste Moment im ganzen Prozess — und er wird in den meisten Unternehmen aus dem Bauch heraus getroffen. Submiras Win/Loss-Auswertung ersetzt das Bauchgefühl durch die eigene Historie: Erfolgsquote nach Kanton, nach Branche, nach Auftragsgrösse, nach Wettbewerbsdichte. Wer weiss, dass er in einem bestimmten Segment seit zwei Jahren nichts gewonnen hat, entscheidet anders.

Dreisprachigkeit ist in der Schweiz keine Option

Vergabestellen publizieren in ihrer Amtssprache. Ein Anbieter, der nur deutschsprachige Ausschreibungen bearbeitet, schliesst die Romandie und das Tessin aus — einen erheblichen Teil des Marktes. Submira ist vollständig auf Deutsch, Französisch und Italienisch ausgelegt, in der Oberfläche wie in der Verarbeitung der Unterlagen. Das ist für eine Schweizer Beschaffungsplattform kein Zusatzfeature, sondern Grundvoraussetzung.

Datenhaltung und Sicherheit

Submissionsunterlagen und Angebotsentwürfe gehören zu den sensibelsten Dokumenten eines Unternehmens: Sie enthalten Kalkulationen, Referenzen, Personaldaten und die Wettbewerbsposition. Submira hält Datenbank und Auslieferung in der EU (Frankfurt, eu-central-1) und arbeitet nach revDSG- und DSGVO-Standards, mit Verschlüsselung in Transit und at-rest, strikter Mandantentrennung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. SSO ist verfügbar, ebenso die Option, einen eigenen KI-Schlüssel zu hinterlegen (BYO-Key), sodass die Verarbeitung über den eigenen Anbietervertrag läuft. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag und Transparenz über die Subprozessoren gehören dazu.

Was Submira ausdrücklich nicht ist

Submira ist kein Ersatz für die rechtliche Prüfung. Die KI-Analysen sind ein Hilfsmittel, das Zeit spart und Übersicht schafft; die Bewertung und die Verantwortung bleiben beim anbietenden Unternehmen. Submira ist ebenso wenig ein Kanal, über den eingereicht wird — die Einreichung erfolgt auf dem von der Vergabestelle vorgeschriebenen Weg. Und Submira behauptet keinen Einfluss auf den Zuschlagsentscheid. Was das Produkt leistet, ist Kapazität: den Zugang zu einem formal offenen Markt für Unternehmen praktikabel zu machen, die kein eigenes Bid-Team unterhalten.

Beta-Status

Submira befindet sich im Beta-Betrieb. Die Plattform ist produktiv nutzbar und wird laufend erweitert; einzelne Funktionen sind noch in Arbeit. Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar, sodass sich der Nutzen an den eigenen Ausschreibungen prüfen lässt, bevor eine Entscheidung ansteht. Submira ist ein Produkt der Innopulse Consulting GmbH, Zug.

FAQ

Häufige Fragen zu Submira

Für wen ist Submira gedacht?

Für Schweizer Unternehmen — insbesondere KMU — die an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen und den Beschaffungsprozess von der Suche bis zur Offerte effizienter gestalten wollen.

Woher kommen die Ausschreibungsdaten?

Aus den öffentlich publizierten Ausschreibungsdaten der Schweiz, insbesondere über einen offiziellen, freigeschalteten Zugang zur simap.ch-API. Massgebend für ein Angebot bleiben stets die offiziellen Unterlagen der Vergabestelle.

Ersetzt die KI die rechtliche Prüfung?

Nein. Die KI-Analysen sind ein Hilfsmittel für Übersicht und Zeitersparnis. Die finale Bewertung und die Verantwortung liegen immer beim anbietenden Unternehmen.

Wo werden die Daten gespeichert?

Datenbank und Auslieferung laufen in der EU (Frankfurt, eu-central-1), nach revDSG- und DSGVO-Standards, mit Verschlüsselung, strikter Mandantentrennung und 2FA.

Unterstützt Submira Französisch und Italienisch?

Ja. Submira ist vollständig dreisprachig auf Deutsch, Französisch und Italienisch ausgelegt — in der Oberfläche und in der Verarbeitung der Unterlagen.

Kann man kostenlos starten?

Ja. Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar. Ein Upgrade lohnt sich erst, wenn Submira im eigenen Betrieb nachweislich funktioniert.

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