KI-Nutzungsrichtlinie und Anbieterprüfung für Unternehmen
KMU, Kanzleien und Dienstleister, deren Mitarbeitende KI-Werkzeuge bereits nutzen, ohne dass es klare Regeln gibt.
Aktualisiert: 2026-10
Das Paket bringt den KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen in eine klare Form: eine Erstaufnahme aller KI-Werkzeuge, eine kurze, verständliche Nutzungsrichtlinie, die Prüfung der wichtigsten KI-Anbieter auf Datenverwendung und Verträge, einen schnellen Freigabeprozess und eine Kick-off-Schulung, die zugleich als Nachweis der Massnahmen nach Art. 4 AI Act dient.
In den meisten Unternehmen ist KI längst im Alltag angekommen: Chat-Assistenten, Schreibhilfen, KI-Funktionen in bestehender Software. Oft ohne Überblick, mit privaten Konten und ohne Klarheit, welche Daten hineindürfen. Das ist ein Datenschutz- und Vertraulichkeitsrisiko und lässt die Pflicht nach Art. 4 AI Act unerfüllt.
Verbote helfen nicht, weil sie umgangen werden. Was hilft, ist ein kurzer, praxistauglicher Rahmen: welche Werkzeuge, welche Daten, welche Verantwortung — und ein Weg, neue Werkzeuge schnell freizugeben.
Was Sie erhalten
KI-Inventar
Erstaufnahme aller eingesetzten KI-Werkzeuge und KI-Funktionen mit Zweck, Nutzerkreis, Daten, Rolle nach AI Act und Risikoeinstufung — auf Wunsch geführt in AI Risk Check.
Nutzungsrichtlinie
Eine kurze Richtlinie mit zugelassenen Werkzeugen, Datenregeln mit Beispielen, Prüfpflicht für Ergebnisse, Transparenzregeln und Meldeweg für Vorfälle.
Anbieterprüfung
Prüfung der wichtigsten KI-Anbieter auf Training mit Kundendaten, Verarbeitungsort, Speicherung, Verträge und Sicherheit, mit klarer Empfehlung pro Werkzeug.
Freigabeprozess
Ein schlanker Weg, wie Teams neue Werkzeuge beantragen und wer sie prüft, verknüpft mit dem Inventar.
Kick-off-Schulung
Eine kompakte Schulung für alle Nutzenden zu Möglichkeiten, Grenzen, Datenregeln und Prompt Injection, mit dokumentierter Teilnahme.
Ablauf
- 1
Aufnahme
Kurze Befragung der Teams und Sichtung der Werkzeuge und Abonnements.
- 2
Richtlinie und Prüfung
Richtlinie entwerfen, Anbieter prüfen, Ergebnisse mit der Geschäftsleitung abstimmen.
- 3
Einführung
Kick-off-Schulung durchführen, Freigabeprozess starten.
- 4
Übergabe
Inventar, Richtlinie und Prüfergebnisse übergeben, Überprüfungstermin festlegen.
Preisrahmen
Fixpreis nach Scope. Der Rahmen hängt von Teamgrösse und Zahl der Werkzeuge ab und ergibt sich aus einem kurzen Erstgespräch.
Indikativ, kein verbindliches Angebot — der Rahmen wird im Scoping bestätigt.
Was bestimmt den Preis? → Kosten-Ratgeber
Übergeordnete Leistung: EU-AI-Act- & Compliance-Beratung
Häufige Fragen
Ist eine KI-Richtlinie gesetzlich vorgeschrieben?
Eine bestimmte Form nicht. Art. 4 AI Act verlangt aber Massnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz; Richtlinie und Schulung sind der einfachste Weg, solche Massnahmen umzusetzen und nachzuweisen.
Verbieten Sie Werkzeuge wie ChatGPT?
Nein. Ziel ist eine sichere Nutzung: geeignete Kontoarten, klare Datenregeln und Prüfung der Ergebnisse.
Was ist mit Berufsgeheimnissen, etwa in Kanzleien?
Diese werden in den Datenregeln ausdrücklich berücksichtigt. Für die rechtliche Beurteilung im Einzelfall empfehlen wir den Beizug der zuständigen Berufsorganisation oder einer Kanzlei.
Wie geht es nach dem Paket weiter?
Inventar und Richtlinie werden in einem festen Rhythmus überprüft. Wer KI tiefer in Prozesse oder Produkte integrieren will, findet den nächsten Schritt im Aufbau einer KI-Governance.
KI-Nutzungsrichtlinie und Anbieterprüfung für Unternehmen
KMU, Kanzleien und Dienstleister, deren Mitarbeitende KI-Werkzeuge bereits nutzen, ohne dass es klare Regeln gibt.
