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Innopulse Consulting

Was kostet ein interner KI-Assistent für die eigenen Dokumente?

Aktualisiert: 2026-10

Kurz gesagt

Die Kosten eines internen KI-Assistenten setzen sich aus dem Aufbau und dem laufenden Betrieb zusammen. Der Aufbau hängt von Dokumentenmenge und -formaten, Berechtigungsmodell, Integrationen und Qualitätsanspruch ab; der Betrieb von Modellwahl, Hosting und Nutzungsvolumen. Bewährt hat sich ein Prototyp mit festem Umfang vor dem Ausbau.

Ein interner KI-Assistent, der Fragen aus den eigenen Dokumenten beantwortet und Quellen nennt, besteht aus mehreren Teilen: Aufbereitung der Dokumente, Suche mit Berechtigungen, Sprachmodell, Oberfläche, Evaluation und Betrieb. Jeder Teil kann einfach oder anspruchsvoll sein.

Anders als bei klassischer Software fallen bei KI-Funktionen laufende Kosten pro Nutzung an, weil jede Anfrage an ein Sprachmodell Tokens verbraucht. Eine ehrliche Kostenbetrachtung trennt deshalb Aufbau und Betrieb.

Was den Preis bestimmt

Dokumentenmenge und Formate

Gut strukturierte Textdokumente sind schnell aufbereitet. Gescannte PDFs, Tabellen und uneinheitliche Formate brauchen zusätzliche Verarbeitung, etwa Texterkennung und Strukturierung.

Berechtigungsmodell

Wenn alle Mitarbeitenden alles sehen dürfen, ist die Suche einfach. Wenn Inhalte nach Abteilung, Mandat oder Rolle getrennt sind, muss die Suche diese Rechte durchsetzen, bevor Inhalte das Modell erreichen.

Integrationen

Die Anbindung an bestehende Dokumentenablagen, Fachsysteme oder Kommunikationswerkzeuge erhöht den Aufwand, macht den Assistenten aber erst im Alltag nützlich.

Qualitätsanspruch

Ein Evaluationsset mit realistischen Fragen ist Pflicht. Je höher die Anforderungen an Genauigkeit, etwa bei rechtlichen oder fachlichen Inhalten, desto umfangreicher Evaluation und Feinabstimmung.

Modell und Datenhaltung

Die Wahl des Modellanbieters und des Hostings nach Datenschutzanforderungen beeinflusst sowohl den Aufbau als auch die laufenden Kosten.

Nutzungsvolumen

Zahl der Nutzenden und Anfragen bestimmt die laufenden Modellkosten. Kontingente und Caching halten sie planbar.

Wie wir abrechnen

  1. 01

    Prototyp mit festem Umfang

    Ein begrenzter Dokumentenbestand wird aufbereitet und mit echten Fragen getestet; das Ergebnis zeigt, ob und in welcher Form sich der Ausbau lohnt.

  2. 02

    Ausbau zum Festpreis

    Erweiterung auf den vollen Umfang mit Berechtigungen, Integrationen und Evaluation zu einem vorab vereinbarten Preis.

  3. 03

    Transparente Betriebskosten

    Modellnutzung und Hosting werden getrennt ausgewiesen und gemessen, damit sie jederzeit nachvollziehbar und begrenzbar sind.

Wir nennen bewusst keine Online-Preise: Jeder Fall ist anders. Sie erhalten nach einem kurzen Erstgespräch einen verbindlichen Fixpreis oder klaren Rahmen.

Übergeordnete Leistung: Individualsoftware-Entwicklung

Häufige Fragen

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Sie hängen von Modell, Anfragevolumen und Länge der Antworten ab. Mit Kontingenten pro Nutzer und Caching bleiben sie planbar; gemessen wird ab dem ersten Tag.

Warum zuerst ein Prototyp?

Weil sich erst mit echten Dokumenten und Fragen zeigt, wie gut die Antworten werden und welcher Aufwand für den vollen Umfang nötig ist. Das schützt vor Fehlinvestitionen.

Ist ein Standard-Assistent der Office-Suite nicht günstiger?

Oft ja, wenn die Dokumente dort liegen und allgemeine Aufgaben im Vordergrund stehen. Die Entscheidungshilfe zu Standard- und eigenem Assistenten wägt beide Wege ab.

LM
Fachlich verantwortet von
Founder & CEO · MSc Innovation Management (FFHS) · Autor von «Identity Over Discipline»
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