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Datenschutz & DSGVO·● Pillar article

DSGVO vs. revDSG: Der vollständige Vergleich für DACH-Unternehmen

Schweizer revDSG und EU-DSGVO im Detail-Vergleich. Wo sie sich unterscheiden, wo sie ähnlich sind, und wie Unternehmen beide Regime gleichzeitig abdecken.

Leutrim Miftaraj
Leutrim Miftaraj
Gründer & CEO
·3 min Lesezeit

Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) trat am 1. September 2023 in Kraft. Es lehnt sich stark an die DSGVO an, weicht aber in wichtigen Punkten ab. Unternehmen, die in der Schweiz und der EU tätig sind, müssen beide Regime parallel verstehen. Die Ähnlichkeit täuscht — Umsetzungsdetails differieren.

Dieser Leitfaden erklärt in sieben Abschnitten das regulatorische, technische und operative Bild rund um Vergleich DSGVO und Schweizer revDSG: was die Anforderungen konkret sind, wer wann betroffen ist, wie Sie implementieren — und was typische Fehler sind, die DACH-Unternehmen machen.

Zwei Regelwerke, ein Unternehmen

Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) trat am 1. September 2023 in Kraft. Es lehnt sich stark an die DSGVO an, weicht aber in wichtigen Punkten ab. Unternehmen, die in der Schweiz und der EU tätig sind, müssen beide Regime parallel verstehen. Die Ähnlichkeit täuscht — Umsetzungsdetails differieren. Die praktische Frage ist: Wen trifft das konkret, und ab wann? Im Bereich Vergleich DSGVO und Schweizer revDSG ist die Antwort selten binär — es gibt einen Anwendungsbereich, in dem die vollen Anforderungen greifen, und Grenzfälle, die Einzelfallprüfung brauchen.

Die folgenden Punkte umreissen den harten Kern dessen, was zu wissen ist:

- revDSG deckt nur natürliche Personen — DSGVO dasselbe
- revDSG kennt kein explizites Recht auf Datenübertragbarkeit wie DSGVO
- Sanktionen: CHF 250'000 (revDSG) vs. 20 Mio. EUR / 4% (DSGVO)
- DSB-Pflicht: weniger streng in revDSG als in DSGVO

Die Unterschiede, die im Alltag zählen

Die folgenden Punkte sind der operative Kern von Vergleich DSGVO und Schweizer revDSG — das, was tatsächlich in Prozessen, Verträgen und Systemen abgebildet sein muss. Jeder Punkt hat Implementierungskonsequenzen, die über reine Compliance hinausgehen und die Geschäftspraxis formen.

  • revDSG deckt nur natürliche Personen — DSGVO dasselbe
  • revDSG kennt kein explizites Recht auf Datenübertragbarkeit wie DSGVO
  • Sanktionen: CHF 250'000 (revDSG) vs. 20 Mio. EUR / 4% (DSGVO)
  • DSB-Pflicht: weniger streng in revDSG als in DSGVO
  • Bearbeitungsverzeichnis Artikel 12 revDSG ähnlich DSGVO Artikel 30
  • Meldepflicht Datenpannen: 72h (DSGVO) vs. „so rasch als möglich" (revDSG)

Was doppelt zu erfüllen ist und was nicht

Von der Theorie zur Umsetzung: Vergleich DSGVO und Schweizer revDSG erfordert meist mehrere parallele Workstreams. Ein typischer Projektplan sieht drei Phasen:

Bekanntgabe ins Ausland in beide Richtungen

In der Schweiz, Deutschland und Österreich gelten teilweise unterschiedliche Regeln und Marktrealitäten. Für Vergleich DSGVO und Schweizer revDSG bedeutet das konkret:

Eine Umsetzung, die beides trägt

Wer mit Vergleich DSGVO und Schweizer revDSG beginnen will, hat einen klaren nächsten Schritt: eine strukturierte Gap-Analyse zwischen Ist- und Soll-Zustand. Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Systeme betroffen sind und wie gut der Ist-Zustand dokumentiert ist; Gespräche mit den Fachbereichen machen dabei den grösseren Teil aus.

Über den Autor
Leutrim Miftaraj
Leutrim Miftaraj
Gründer & CEO · Innopulse Consulting

Gründer und leitender Ingenieur von Innopulse Consulting. MSc Innovation Management (FFHS). Autor von „Identity Over Discipline".

Topics
dsgvo revdsg vergleichschweizer datenschutz eugdpr swiss dsg
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