EU-AI-Act-Compliance in Berlin
Aktualisiert: 2026-10
Berliner Startups bauen KI häufig direkt ins eigene Produkt — und sind damit Anbieter im Sinne des EU AI Act, nicht nur Betreiber. Wir klären Rolle und Risikoklasse je Funktion, setzen die seit August 2026 geltenden Transparenzpflichten um und bereiten Hochrisiko-Fälle auf die Frist am 2. Dezember 2027 vor.
Ihr Einzugsgebiet: Berlin
In der Berliner Gründerszene entstehen viele Produkte, deren Kern ein Sprachmodell oder ein Klassifikator ist: Assistenten, Bewertungs- und Matching-Funktionen, Content-Generierung. Wer ein solches Produkt unter eigenem Namen anbietet, trägt Anbieterpflichten, auch wenn das zugrunde liegende Modell von einem grossen Anbieter stammt. Besonders häufig betroffen sind die Transparenzpflichten nach Artikel 50: Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren, und synthetische Inhalte müssen ab dem 2. Dezember 2026 maschinenlesbar gekennzeichnet sein.
Kritisch wird es, wenn ein Produkt in einen Anwendungsbereich nach Anhang III fällt, etwa Bewerberauswahl oder Kreditwürdigkeit. Wir arbeiten von unserem Sitz in Zug remote mit Berliner Teams, in kurzen Abstimmungen im Rhythmus Ihrer Sprints; Termine in Berlin vereinbaren wir bei Bedarf.
Wie wir liefern
Rolle je Funktion
Für jede KI-Funktion festhalten, ob Sie Anbieter oder Betreiber sind und warum.
Transparenz im Produkt
Kennzeichnung von KI-Interaktionen und synthetischen Inhalten direkt in Oberfläche und Datenformat umsetzen.
Anhang III früh erkennen
Matching-, Bewertungs- oder Auswahlfunktionen prüfen, bevor sie als Hochrisiko-Fall in die Produktplanung rutschen.
Im Sprint-Rhythmus
Compliance-Aufgaben als Tickets im Backlog statt als separates Projekt neben der Entwicklung.
Warum Innopulse
- —Eigene KI-Compliance-Produkte im Portfolio.
- —Technische Umsetzung statt reiner Dokumentation.
- —Remote-Zusammenarbeit von Zug aus, ohne Scheinbüro.
Übergeordnete Leistung: EU-AI-Act- & Compliance-Beratung
Passende Angebote
EU AI Act Gap-Assessment
Ein Gap-Assessment beantwortet drei Fragen: Welche KI-Systeme setzen wir ein, wie sind sie nach dem EU AI Act einzuordnen, und was fehlt bis zur Konformität? Ergebnis ist ein priorisierter Massnahmenplan mit Blick auf die geltenden Pflichten und die Hochrisiko-Frist am 2. Dezember 2027.
Hochrisiko-Konformität nach EU AI Act
Dieses Paket führt ein Hochrisiko-KI-System zur Konformität nach dem EU AI Act: Risikomanagement, Daten-Governance, technische Dokumentation nach Anhang IV, menschliche Aufsicht und Logging — aufgebaut als prüffestes Dossier, das bis zur CE-Kennzeichnung und der Registrierung trägt.
KI-Governance-Aufbau
KI-Governance gibt Ihrem Umgang mit KI eine wiederholbare Struktur: eine KI-Politik, ein Risikoinventar, klare Rollen und ein Lebenszyklus-Prozess — an der ISO/IEC 42001 orientiert. Ergebnis ist das organisatorische Rückgrat, das die vom AI Act verlangten Nachweise prüffest und dauerhaft produziert.
AI-Act-Kompetenzschulung
Artikel 4 des EU AI Act verlangt ein ausreichendes Mass an KI-Kompetenz beim Personal. Diese Schulung erfüllt die Pflicht praxisnah und rollenbasiert: die Menschen, die KI einsetzen und beaufsichtigen, verstehen, was die Systeme tun, wo ihre Grenzen liegen und wann eine Ausgabe zu hinterfragen ist.
Weitere Regionen
EU-AI-Act-Compliance in München
In München treffen zwei AI-Act-Welten aufeinander: Industrieunternehmen, deren KI in Maschinen und Produkten steckt, und Versicherer, die KI in Tarifierung und Risikobewertung einsetzen. Wir trennen beide Pfade sauber — Anhang I mit Frist August 2028, Anhang III mit Frist Dezember 2027 — und bauen eine Governance, die viele Systeme gleichzeitig trägt.
EU-AI-Act-Compliance in Hamburg
Hamburger Logistik- und Handelsunternehmen setzen KI meist als eingekauftes Werkzeug ein: Routenplanung, Prognosen, Kundendienst, Personaleinsatz. Damit stehen Betreiberpflichten im Vordergrund. Ein Hochrisiko-Fall versteckt sich aber oft im Personalwesen — bei Software, die Bewerbungen vorsortiert oder Schichten nach Leistungsdaten zuteilt.
EU-AI-Act-Compliance in Frankfurt
Am Finanzplatz Frankfurt ist der AI Act eng mit bestehender Aufsicht verzahnt. KI zur Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen ist Hochrisiko nach Anhang III, mit Pflichten ab dem 2. Dezember 2027. Für Finanzinstitute übernimmt die Finanzaufsicht die Marktüberwachung. Wir verbinden die AI-Act-Anforderungen mit Ihrem bestehenden Modellrisikomanagement, statt eine Parallelwelt aufzubauen.
EU-AI-Act-Compliance in Stuttgart
Stuttgarter Zulieferer werden zunehmend von ihren Kunden gefragt, ob die KI in ihren Komponenten AI-Act-konform ist — oft bevor sie selbst wissen, ob sie überhaupt betroffen sind. Wir ordnen KI in Bildverarbeitung, Qualitätsprüfung und Steuerungen ein, klären die Rollenverteilung entlang der Lieferkette und bauen Nachweise auf, die Ihre Kunden akzeptieren.
Häufige Fragen
Wir nutzen ein Modell eines grossen Anbieters. Sind wir trotzdem Anbieter?
Wenn Sie ein KI-System unter eigenem Namen anbieten, in der Regel ja. Die Pflichten des Modellanbieters ersetzen Ihre eigenen Pflichten als Systemanbieter nicht.
Ab wann müssen synthetische Inhalte gekennzeichnet sein?
Die Transparenzpflichten gelten seit dem 2. August 2026; die maschinenlesbare Kennzeichnung synthetischer Inhalte nach Artikel 50 Absatz 2 ab dem 2. Dezember 2026.
Warum ein Beratungspartner aus der Schweiz?
Weil wir die Umsetzung in Software aus eigener Produktpraxis kennen. Die Zusammenarbeit läuft remote; Datenschutz und Verträge sind zwischen der Schweiz und der EU unkompliziert geregelt.
