EU-AI-Act-Compliance in München
Aktualisiert: 2026-10
In München treffen zwei AI-Act-Welten aufeinander: Industrieunternehmen, deren KI in Maschinen und Produkten steckt, und Versicherer, die KI in Tarifierung und Risikobewertung einsetzen. Wir trennen beide Pfade sauber — Anhang I mit Frist August 2028, Anhang III mit Frist Dezember 2027 — und bauen eine Governance, die viele Systeme gleichzeitig trägt.
Ihr Einzugsgebiet: München
Für Münchner Maschinen- und Anlagenbauer ist der AI Act vor allem eine Produktfrage. Ist eine KI-Komponente Sicherheitsbauteil eines Produkts, das unter Harmonisierungsrecht nach Anhang I fällt, gelten die Hochrisiko-Pflichten nach dem Digital-Omnibus ab dem 2. August 2028 — und müssen mit der bestehenden Produktkonformität zusammengeführt werden, statt eine zweite Nachweiskette aufzubauen.
Versicherer stehen vor einer anderen Frage: Risikobewertung und Preisgestaltung in der Lebens- und Krankenversicherung zählen zu den Hochrisiko-Anwendungen nach Anhang III, deren Pflichten ab dem 2. Dezember 2027 gelten. Grosse Organisationen haben zudem oft dutzende KI-Systeme in verschiedenen Fachbereichen. Wir arbeiten remote aus Zug und kommen für Inventur-Workshops nach München.
Wie wir liefern
Zwei Pfade trennen
Produkt-KI nach Anhang I und Anwendungs-KI nach Anhang III mit eigenen Fristen und Nachweisen.
Produktkonformität verbinden
AI-Act-Anforderungen in bestehende Konformitätsbewertung und technische Dokumentation integrieren.
Tarifierung prüfen
KI in Risikobewertung und Preisgestaltung der Lebens- und Krankenversicherung gezielt identifizieren.
Governance für viele Systeme
Ein Inventar mit Verantwortlichen und Überprüfungszyklus, das über Fachbereiche hinweg gepflegt wird.
Warum Innopulse
- —Erfahrung mit grossen KI-Inventaren.
- —Verbindung von Regulatorik und Engineering.
- —Remote von Zug aus, Workshops vor Ort nach Vereinbarung.
Übergeordnete Leistung: EU-AI-Act- & Compliance-Beratung
Passende Angebote
EU AI Act Gap-Assessment
Ein Gap-Assessment beantwortet drei Fragen: Welche KI-Systeme setzen wir ein, wie sind sie nach dem EU AI Act einzuordnen, und was fehlt bis zur Konformität? Ergebnis ist ein priorisierter Massnahmenplan mit Blick auf die geltenden Pflichten und die Hochrisiko-Frist am 2. Dezember 2027.
Hochrisiko-Konformität nach EU AI Act
Dieses Paket führt ein Hochrisiko-KI-System zur Konformität nach dem EU AI Act: Risikomanagement, Daten-Governance, technische Dokumentation nach Anhang IV, menschliche Aufsicht und Logging — aufgebaut als prüffestes Dossier, das bis zur CE-Kennzeichnung und der Registrierung trägt.
KI-Governance-Aufbau
KI-Governance gibt Ihrem Umgang mit KI eine wiederholbare Struktur: eine KI-Politik, ein Risikoinventar, klare Rollen und ein Lebenszyklus-Prozess — an der ISO/IEC 42001 orientiert. Ergebnis ist das organisatorische Rückgrat, das die vom AI Act verlangten Nachweise prüffest und dauerhaft produziert.
AI-Act-Kompetenzschulung
Artikel 4 des EU AI Act verlangt ein ausreichendes Mass an KI-Kompetenz beim Personal. Diese Schulung erfüllt die Pflicht praxisnah und rollenbasiert: die Menschen, die KI einsetzen und beaufsichtigen, verstehen, was die Systeme tun, wo ihre Grenzen liegen und wann eine Ausgabe zu hinterfragen ist.
Weitere Regionen
EU-AI-Act-Compliance in Hamburg
Hamburger Logistik- und Handelsunternehmen setzen KI meist als eingekauftes Werkzeug ein: Routenplanung, Prognosen, Kundendienst, Personaleinsatz. Damit stehen Betreiberpflichten im Vordergrund. Ein Hochrisiko-Fall versteckt sich aber oft im Personalwesen — bei Software, die Bewerbungen vorsortiert oder Schichten nach Leistungsdaten zuteilt.
EU-AI-Act-Compliance in Frankfurt
Am Finanzplatz Frankfurt ist der AI Act eng mit bestehender Aufsicht verzahnt. KI zur Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen ist Hochrisiko nach Anhang III, mit Pflichten ab dem 2. Dezember 2027. Für Finanzinstitute übernimmt die Finanzaufsicht die Marktüberwachung. Wir verbinden die AI-Act-Anforderungen mit Ihrem bestehenden Modellrisikomanagement, statt eine Parallelwelt aufzubauen.
EU-AI-Act-Compliance in Stuttgart
Stuttgarter Zulieferer werden zunehmend von ihren Kunden gefragt, ob die KI in ihren Komponenten AI-Act-konform ist — oft bevor sie selbst wissen, ob sie überhaupt betroffen sind. Wir ordnen KI in Bildverarbeitung, Qualitätsprüfung und Steuerungen ein, klären die Rollenverteilung entlang der Lieferkette und bauen Nachweise auf, die Ihre Kunden akzeptieren.
EU-AI-Act-Compliance in Köln
Köln vereint zwei Branchen, die der AI Act auf sehr unterschiedliche Weise trifft: Versicherer, deren KI in der Tarifierung von Lebens- und Krankenversicherungen als Hochrisiko gilt, und Medienhäuser, für die die Kennzeichnung von KI-generierten und manipulierten Inhalten nach Artikel 50 im Vordergrund steht. Wir setzen beide Pflichtenkreise konkret um.
Häufige Fragen
Wann gelten die Pflichten für KI in unseren Maschinen?
Für Hochrisiko-KI in Produkten nach Anhang I nach dem Digital-Omnibus ab dem 2. August 2028. Der Aufbau der Nachweise sollte deutlich früher beginnen.
Ist KI in der Kfz-Versicherung Hochrisiko?
Anhang III nennt ausdrücklich Lebens- und Krankenversicherung. Für andere Sparten ist im Einzelfall zu prüfen, ob ein anderer Anhang-III-Tatbestand greift.
Wie behalten wir den Überblick über dutzende Systeme?
Mit einem zentralen Inventar, klarer Zuständigkeit je System und festen Auslösern für die Neubewertung.
