Datenschutzberatung in Baselland
Aktualisiert: 2026-10
Fitnesscenter, Physiostudios und Freizeitanlagen in Baselland arbeiten mit sensiblen Daten: Gesundheitsangaben bei der Anmeldung, Trainingsdaten aus Geräten und Apps, zunehmend auch Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung beim Zutritt. Biometrische Daten gelten nach revDSG als besonders schützenswert. Wir helfen, solche Systeme rechtskonform und verhältnismässig einzusetzen.
Ihr Einzugsgebiet: Baselland
Ein Zutritt per Fingerabdruck ist bequem und verhindert die Weitergabe von Karten. Gleichzeitig bearbeitet der Betrieb damit biometrische Daten, die eine Person eindeutig identifizieren und sich nicht ändern lassen wie ein Passwort. Das verlangt eine besonders sorgfältige Abwägung: Gibt es eine mildere Alternative, wird die Einwilligung freiwillig erteilt, wo werden die Daten gespeichert, und wie werden sie beim Austritt gelöscht?
Ähnliche Fragen stellen sich bei Gesundheitsfragebögen und Trainingsdaten, die mit Apps oder Geräteherstellern geteilt werden. Wir prüfen diese Datenflüsse und setzen die Massnahmen um. Die Arbeit erfolgt von Zug aus; für die Bestandesaufnahme kommen wir in Ihren Betrieb.
Wie wir liefern
Biometrie verhältnismässig
Prüfen, ob es mildere Alternativen gibt, und eine freiwillige Wahl zwischen Biometrie und Karte anbieten.
Speicherung auf dem Nötigen
Biometrische Merkmale möglichst als Vorlage statt als Bild und nicht bei Drittanbietern ohne Notwendigkeit.
Gesundheitsangaben schützen
Nur erfragen, was für das Training nötig ist, und Zugriffe auf Fachpersonen beschränken.
Löschen beim Austritt
Klare Fristen für Mitglieder-, Trainings- und Zutrittsdaten nach Vertragsende.
Warum Innopulse
- —Erfahrung mit besonders schützenswerten Daten.
- —Technische Prüfung von Zutrittssystemen und Apps.
- —Klare Abgrenzung zur Rechtsberatung.
Übergeordnete Leistung: Datenschutzberatung
Passende Angebote
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Häufige Fragen
Dürfen wir den Zutritt per Fingerabdruck einrichten?
Unter Bedingungen. Biometrische Daten sind besonders schützenswert; Mitglieder sollten eine gleichwertige Alternative wie eine Karte wählen können, und die Daten müssen gut geschützt und beim Austritt gelöscht werden.
Brauchen wir eine Datenschutz-Folgenabschätzung?
Bei biometrischen Systemen in grösserem Umfang ist sie in der Regel angezeigt. Wir bereiten sie mit Ihnen vor.
Dürfen Trainingsdaten an den Gerätehersteller gehen?
Nur wenn das transparent ist, eine Grundlage besteht und der Hersteller vertraglich gebunden ist. Oft lässt sich die Übermittlung auf anonyme Daten beschränken.
